Da manche Ausdeuter den Titel «Entsprechungen» durch “Analogien” erklären, ist es leicht zu verstehen, dass unser Gedankengang zur Messung der Glaubhaftigkeit der Redefiguren führt, deren eigenes Hauptziel jedoch nicht zur Wissenschaft, sondern zur Phantasie gehört. Wir untersuchen sie jeweils über eine locker gebaute Schiene. Großgeschriebene lateinische Buchstaben werden die Mentalbilder und insbesondere die Spuren darstellen. Die Glossen werden ebenfalls die notwendige Wendigkeit erlauben, um viele Anblicke der Vorstellungen zu erkennen, die die Wörter darstellen. Unterhalb der Schwelle 1/16 werden unsere Messungen auf die Ebene der belanglosen Ergebnisse hindeuten, was eine neue Erweiterung der Idee der Nietung nützlich macht. Wir werden uns in den Texten vor allem mit Figuren wie “das hohe Alter ist zum Leben, was der Abend zum Tag ist” beschäftigen, weil sie Gestelle von Vorstellungen zeigen, die man etwa mit einer Gleichung mit zwei Fraktionen wie 10/30=1/3 vergleichen kann [38]-[387]-[970].
Es genügt nicht, eine mathematische Idee zu erwähnen, um das Reich der Phantasie zu verlassen. Jede Sinnesänderung geht zulasten der Strenge, wie das folgende Beispiel zeigt: “Quadratwurzeln spielten auf der Wiese mit mehreren Quotienten”.
Trotz ihres bestreitbaren Charakters spielte die Verbindung zwischen Mathematik und Dichtung in der Metaphysik eine nicht unwesentliche Rolle [38]-[971]. Diderot schrieb [278]: «In den eindeutigsten Fällen stellt die Analogie nichts anderes als eine Dreisatzrechnung in der menschlichen Sinnlichkeit dar.» Diese mit einem regen Wissensdurst gekoppelte Sichtweise ähnelt Baudelaires gelegentlicher Neugier für Mathematik. Champfleurys Humor schont ihn kaum [614]: «Eines Tages erschien Baudelaire mit einem Band von Swedenborg unter dem Arm. Seiner Meinung nach konnte niemand in der Literatur mit Swedenborg verglichen werden. […] Später stieß man auf den Dichter mit einem dicken Band Algebra unter dem Arm. Literatur war aus. Es galt von nun an, Algebra zu studieren, und der Pole Wronski stellte Swedenborg in den Schatten.» Aber auch Wronski war ein Theosoph, der dem erleuchteten schwedischen Autor ähnlich war, der oft auf Latein schrieb.